Der Orden des Phönix


Es sind Sommerferien und wieder einmal sitzt Harry bei den unsäglichen Dursleys fest. Doch diesmal quält ihn größere Unruhe denn je – warum erfährt er nichts über die dunklen Mächte, die inzwischen neu erstanden sind? Noch ahnt er nicht, dass sich der geheimnisvolle Orden des Phönix wieder formiert hat, um gegen Voldemort zu kämpfen … Doch dann schlägt der Dunkle Lord wieder zu.


Die Spannung ist von Anfang an da. Harry und sein Cousin werden von zwei Dementoren angegriffen. Keiner weiß warum. Später wird im Buch offenbart, wer die Dementoren auf Harry losgelassen hat. Und als Harry dann endlich zu seinen Freunden durfte, lernte er den Orden des Phönix kennen. Alle die Dumbeldore nahe stehen haben sich zu einer Gruppe formiert und agieren geheim um die Pläne Lord Vordemorts zu verhindern. Auch Harrys Pate Sirius Black war mit dabei. Er hat das alte Haus seiner Familie zur Verfügung für den Orden als Hauptquartier gestellt. Dort haben Harry und seine Freunde auch die Zeit bis zum Schulbeginn verbracht.

Ich muss sagen, dass Buch ist wirklich dick. Es ist eine ziemlich lange Geschichte, die in diesem Teil erzählt wird. Teilweise passiert fast gar nix. Es wird einfach der Schulalltag beschrieben. Dann werden auch ein Paar Wochen übersprungen und in einer Kurzfassung erzählt bis dann wieder etwas ausschlaggebendes für die Geschichte passiert. Es ist gar nicht so einfach, sich alle Details zu merken, was ein doofer Nachteil an solch dicken Büchern ist.

Diese wichtigen Abschnitte sind entweder total spannend oder man erkennt sie nicht so recht, weil sie irgendwie so im Geschehen drin sind, dass sie unwichtig erscheinen. Es ist eine gute Art so zu erzählen, da der Leser so aufmerksam lesen muss und es einem an anderen Stellen aufleuchtet, warum etwas an einer anderen Stelle so war. Allerdings muss man es erst ein mal wissen um es dann auch so zu machen. In den vorherigen Teilen empfand ich es nicht so schwer. Bei diesem Harry Potter-Teil war es doch reichlich schwieriger alle Infos beisammen zu halten, aufgrund der Länge des Buches.

Inhaltlich war es wieder hoch spannend. Jemand, der die Wiederkehr von Lord Voldemort für Unsinn hielt, hat nach und nach die Schule übernommen und als Dumbeldore weg war, ist dort das Chaos losgebrochen, da niemand die neue Schulleiterin mochte. Harry wurde von ihr seit beginn des Schuljahres sehr schlecht behandelt und es wurde immer schlimmer. Am Ende konnten sie sie dann zum Glück doch überlisten und los werden. Auch wurde ganz am Ende endlich allen klar, dass Harry und Dumbledore mit ihrer Behauptung, Lord Vordemort sei zurück, recht hatten und die gesamte Zaubererschaft sah es ein.
Das Ende war ziemlich traurig und nicht so schön, obwohl ja doch alles gut gegangen ist, auf irgendeine Art.
Das Ende des Buches kam dann ziemlich schnell und endete wie bisher jeder Teil, aber es verheißt große Spannung und ein weiteres Abenteuer im nächste Band.

In diesem Buch gibt es wieder einiges, dass man in den Filmen nicht sieht. Eine genaue Zusammenfassung dazu gibt es nach dem letzten Teil.
Alles in allem war dieser Teil wieder unglaublich toll auch wenn es seine schwächen hat und eigentlich muss jeder dieses Buch gelesen haben.

Lesespaß:5 out of 5 stars (5,0 / 5)
Inhalt:5 out of 5 stars (5,0 / 5)
Schreibstil:4.8 out of 5 stars (4,8 / 5)
Durchschnitt:4.9 out of 5 stars (4,9 / 5)

Harry Potter und der Feuerkelch

Von J.K. Rowling


! Spoilerwahrnung: bitte nur lesen, wenn ihr das Buch schon kennt oder keine Probleme mit kleineren Details aus dem gesamten Buch habt. !

Harrys viertes Schuljahr in Hogwarts beginnt und ein Wettkampf hält die Schüler in Atem: das Trimagische Turnier, in dem Harry eine Rolle übernimmt, die er sich im Traum nicht vorgestellt hätte. Natürlich steckt dahinter das Böse, das zurück an die Macht drängt: Lord Voldemort. Es wird eng für Harry. Doch auf seine Freunde und ihre Unterstützung kann er sich auch in verzweifelten Situationen verlassen.


Der vierte Teil aus der Harry Potter Reihe ist im Vergleich zu den vorgehenden Büchern viel dicker, länger und umfassender. Es werden nicht nur die Geschichten aus der Schule erzählt sondern auch was außerhalb während der Ferien passiert. Die Familie Weasley hat Harry sehr in ihr Herz geschlossen und holt ihn schon in den Ferien zu sich. Die Dursleys sind Harrys einzige Verwandtschaft, aber er fühlt sich ganz offensichtlich in der Familie seines besten Freundes viel wohler.
Zusammen mit Ron, Hermine und den anderen Weasleys geht er sich die Quidditch-Weltmeisterschaft ansehen. Er selbst ist ein exzellenter Spieler, aber was er dort sieht ist noch viel besser als erwartet. Die Weltmeisterschaft war sehr schön bildlich beschrieben. Ich habe mich gefühlt als ob ich mitten drin bin. Auch das drum herum (z.B. der Zeltplatz, die Reise mit dem Portschlüssel, die Panik nach dem Spiel wegen der Totesser) waren sehr anschaulich beschrieben.

Auch das Trimagische Turnier wird unglaublich spannend und aufregend erzählt. Beim Kampf gegen den Hornschwanz war ich mit dabei und habe Angst gehabt, dass er mich gleich erwischen würde, unter Wasser bei den Meeresmenschen hatte ich Angst zu ertrinken und dachte, dass die, die nicht gerettet werden, sterben müssen. Im Film wird nicht gesagt, dass ihnen nie etwas passiert wäre. Dort kamen die Meeremenschen noch viel bösartiger rüber und ich finde es schöner, dass sie im Buch letzten Endes nicht so böse waren wie sie den Eindruck machten.

Dann waren da diese ganzen Artikel von Rita Kimmkorn. Ich habe sie so sehr gehasst wie Harry, Ron und Hermine. Sie hat einfach so viele Lügen geschrieben und Dinge erzählt, die niemanden etwas angehen. Man hat besonders an diesen Stellen viel erfahren, was man im Film nicht sieht. Genauso wird auch erklärt, woher Rita Kimmkorn all ihre Informationen her hat. Zum Glück hat Hermine einen Weg gefunden um sie zu stoppen.

Auch habe ich Rons Missmut gegenüber Harry verstanden. Immerhin ist dieser irgendwie immer im Mittelpunkt von allem und Ron steht nur daneben und muss sich das ansehen. Zumal Rita Kinmkorn dazu auch einen nervigen Artikel geschrieben hat, der Harry ungewollt wieder einmal ins Rampenlicht zieht. Aber zum Glück haben sie sich wieder verstanden.

Nun ja. Was mir nicht so gut gefallen hat war, dass der Weihnachtsball nicht so schön beschrieben wurde. Natürlich gab es überall Informationen, die man z.B. aus den Filmen nicht bekommt, aber bei dem Ball hat mir irgendwas gefehlt.
Dafür war die letzte Prüfung der Turniers unglaublich. Im Labyrinth war es nicht so besonders gefährlich, aber die Auferstehung von Lord Voldemort (ja ich bin mutig und spreche den Namen des bösen Lords aus…) war unglaublich gut beschrieben und ich war da neben Harry und habe alles mit angesehen. Die Ermordung von Cedric Diggory habe ich erst so richtig „verarbeitet“ als Harry seinen Leichnamen wieder mitgenommen hat und dann darüber erzählt hatte was überhaupt passiert ist.
Das hier ist das erste Harry Potter Buch bei dem mir die Tränen gekommen sind. Der letzte Teil des Buches ging mir sehr unter die Haut. Das was Harry dort durchleben und mit ansehen musste war einfach grausam und schrecklich und man hat es gemerkt, wie schrecklich es im danach ging. Und das ist sicher nicht leicht, sowas beschreiben zu können.

Mein Fazit: Ich finde die Harry Potter Bücher einfach alle toll, aber dieses hier hat mich emotional berührt. Auch sind hier wieder so viel mehr Dinge und Infos drin, die ich aus den Filmen nicht kenne und deshalb ist es nur zu empfehlen die Buch trotzdem zu lesen.

Schreibstil:4.8 out of 5 stars (4,8 / 5)
Inhalt:5 out of 5 stars (5,0 / 5)
Lesespaß:5 out of 5 stars (5,0 / 5)
Durchschnitt:4.9 out of 5 stars (4,9 / 5)

Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Von J.K. Rowling


Natürlich weiß Harry, dass das Zaubern in den den Ferien verboten ist, und trotzdem befördert er seine schreckliche Tante mit einem Schwebezauber an die Decke. Die Konsequenz ist normalerweise: Schulverweis! Doch Harry wird behandelt wie ein rohes Ei. Hat es damit zu tun, dass ein gefürchteter Verbrecher es auf Harry abgesehen hat? Mit Ron und Hermine versucht Harry ein Geflecht aus Verrat und Rache aufzudröseln und stößt dabei auf Dinge, die ihn fast an seinem Verstand zweifeln lassen.


Der dritte Teil aus der Harry Potter – Reihe ist auch wieder ein schönes und sehr spannendes Buch. Es hat knapp 100 Seiten mehr als die ersten zwei Bücher. Die Illustrationen der Neuauflage sind wieder unglaublich und zeigen einige wenige, aber relevanten Fakten aus der Geschichte ohne zu verraten in welchem Zusammenhang sie zueinander stehen.

Der Schreibstil ist natürlich auch wieder sehr schön und die Art der Erzählung ist einfach und trotzdem spannend.

Interessant finde ich auch wieder die Abweichungen zum Film. Ganz besonders aufgefallen ist es mir am Ende, als Harry seinen Patronus gezaubert hat. Ich war der Meinung, dass im Film gesagt wurde, er hätte den gleichen Patronus gezaubert wie sein Vater. Im Buch hat Professor Lupin allerdings erzählt, dass sich Harrys Vater immer in einen Hirsch verwandelt hat. Ebenso wusste ich nicht, dass Harrys Vater überhaupt ein Animagus war. Somit erklärt sich für mich besser, warum auf der Karte des Rumtreibers diese vier Namen – Moony, Wurmschwanz, Tatze und Krone – stehen. Und es ist natürlich viel bewegender, dass Harry sozusagen seinen Vater als Patronus hat und nicht nur den gleichen wie dieser damals auch. Das zeigt eine viel größere Verbindung zwischen Harry und seinem toten Vater, den er so bei sich hat.

Schön finde ich auch, wie Harry so schnell eine Verbindung zu seinem Paten Sirius Black aufbauen konnte, obwohl er ihm erst sehr misstraut hat.
Es ist immer noch toll, die Abenteuer mit Harry, Ron und Hermine zu erleben, obwohl ich die Filme schon kenne. Die Bücher sind irgendwie noch spannender als die Filme und machen viel mehr Spaß.

Lesespaß:5 out of 5 stars (5,0 / 5)
Inhalt:4.9 out of 5 stars (4,9 / 5)
Schreibstil:5 out of 5 stars (5,0 / 5)
Durchschnitt:5 out of 5 stars (5,0 / 5)

Harry Potter und die Kammer des Schreckens

von J.K. Rowling


Endlich wieder Schule! Einen solchen Seufzer kann nur der ausstoßen, dessen Ferien scheußlich waren: Harry Potter. Doch wie im vergangenen Schuljahr stehen nicht nur Zaubertrankunterricht und Verwandlung auf dem Programm. Ein grauenhaftes Etwas treibt sein Unwesen in der Schule. Wird Harry mit Hilfe seiner Freunde Ron und Hermine das Rätsel lösen und Hogwarts von den dunklen Mächten befreien können?


„Die Kammer des Schreckens“ ist der zweite Teil der Harry Potter Reihe und ist genauso toll geschrieben, wie der erste Teil.
Es gibt wieder einige Details und Szenen, die nicht in dem Filme zu sehen sind.
Viel gibt es eigentlich nicht zu dem Buch zu sagen.

Ich finde, dass Prof. Dumbledore in diesem Buch nicht so quirlig und „verrückt“ beschrieben wird wie im ersten Teil. Er ist viel ernster und erst am Ende des Buches ist er etwas spaßiger. Aber Gilderoid Lockhard ist einfach nur lustig. Davon abgesehen, dass ich ja schon wusste, dass er nur so getan hat als ob er ein brillianter Zauberer ist, hat man an der Art wie er geredet und geprallt hat, einfach gemerkt, dass bei dem etwas faul sein muss.

Die Geschichte, die sich um diesen Teil der Harry Potter Reihe abspielt, zeigt noch mal sehr gut, wie stark Lord Voldemord in wirklichkeit war und noch ist, aber auch wie stark Prof. Dumbledore und auch Harry Potter sind.

Und die Geschichte ist von einer tollen und starken Freundschaft geprägt, die man bereits am Angang des Buches zu spüren bekommt, genauso wie ungewohnt das Zauberer-Leben für Harry Potter noch ist.

Was mir auch wieder sehr gefällt ist das schöne Cover der Neuauflage. Sehr hübsch, enthält alles relevante des Buchinhaltes ohne etwas von dem Monster in der Schule zu verraten. Die Darstellung der Maulenden Myrte hat mich anfangs etwas verwirrt, da ich sie nicht direckt erkannt habe, aber Hagrid ist wirklich toll gezeichnet und genau so wie man ihn sich vorstellt.

Lesespaß:5 out of 5 stars (5 / 5)
Inhalt:5 out of 5 stars (5 / 5)
Schreibstil:5 out of 5 stars (5 / 5)
Durchschnitt:5 out of 5 stars (5 / 5)

Harry Potter und der Stein der Weisen

Von J.K. Rowling


Bis zu seinem elften Geburtstag glaubte Harry, er sei ein ganz normaler Junge. Doch dann erfährt er, dass er sich an der Schule für Hexerei und Zauberei einfinden soll – denn er ist ein Zauberer! In Hogwarts stürzt Harry von einem Abenteuer ins nächste und muss gegen Bestien, Mitschüler und Fabelwesen kämpfen. Da ist es gut, dass er schon Freunde gefunden hat, die ihm im Kampf gegen die dunklen Mächte zur Seite stehen.


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Der Buchwächter

Von Andreas Hagemann


Was würdest du tun, wenn du Phantasien zum Leben erwecken könntest?
Die Begegnung mit dem Buchhändler Arthur ist für Finn mehr als der Beginn einer Freundschaft, denn dessen unscheinbarer Laden birgt zahlreiche Geheimnisse. Zwischen all den Bänden erwacht in dem neugierigen Jungen eine phantastische Gabe. Er lernt bald, dass Bücher weit mehr als nur Geschichten enthalten, es magische und äußerst mächtige Exemplare gibt.
Als die Buchwächter ihn zu einem der ihren machen möchten, scheint sein Glück vollkommen. Doch schon bald zeigt die Welt der Bücher ihr finsteres Gesicht und Finn erkennt, wie bedeutsam seine Gabe ist.
Er muss sich einer Macht stellen, gegen die selbst seine Kraft verblasst.


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Der Wortschatz

Von Elias Vorpahl


In diesem Buch begegnest Du „einem Wort“, das seine Bedeutung verloren hat. Auf seiner fantastischen Reise durch die Welt der Sprache versucht es, ganz auf sich allein gestellt, diese wiederzufinden.
„Es gibt Tausende Wege, die du einschlagen kannst. Den Weg zu erkennen, der dir Sinn gibt, ist die größte Herrausforderung.“
Die Suche nach de, eigenen Sinn – davon erzählt dieser kluge, bewegende und liebevoll gestaltete Roman.


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Sirenen

Von Kiera Cass


Kahlen ist eine Sirene – ihr Leben gehört dem Meer. Erst, wenn der Ozean ihr die Freiheit schenkt, darf Kahlen ein normales Leben führen. Vor den Menschen muss sie ihr wahres Wesen verschweigen. Und niemals, niemals darf sie sich verlieben. Doch dann tritt Akinli in Kahlens Leben. Und die wenigen Stunden, die sie miteinander verbringen, reichen aus, um ihre Seelen und Herzen zu verbinden. Doch als Akinli schwer erkrankt, droht auch der eigentlich unsterblichen Kahlen der Tod.
Ein Roman über die grenzenlose Macht der Liebe – alles zerstörend, alles heilend.


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