Goldene Flammen

von Leigh Bardugo

Erschienen bei Knaur Verlag


Alina ist eine einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren von Ravka. Jemand, der entbehrlich ist – ganz anders als ihr Kindheitsfreund Malyen, der erfolgreiche Fährtenleser und Frauenschwarm. Doch als Alina Mal bei einem Überfall auf unerklärliche Weise das Leben rettet, ändert sich alles für sie, denn sie findet heraus, dass sie eine Grisha ist, die über große Macht verfügt.
Alina wird ins Trainingslager der Grisha versetzt, der magischen und militärischen Elite Ravkas. Dort findet sie einen ganz besonderen Mentor: den ältesten und mächtigsten der Grisha, der nur der „Dunkle“ genannt wird und der schon bald ganz eigene Pläne mit Alina verfolgt.


Teil eins der Grisha-Trilogie konnte bei mir mit einem super Schreibstil und einer spannenden Geschichte Punkten. Die Namen und einige der Begriffe sind ein wenig gewöhnungsbedürftig und ich würde sie vermutlich regelmäßig falsch aussprechen, aber sie passen und für mich gehört sowas zu einer solchen Fantasy-Geschichte dazu.

Die Geschichte baut sich langsam auf und wir lernen Alina kennen. ebenso die anderen Charaktere, wobei sich manche nicht so leicht einschätzen lassen.

Am Anfang gibt es dann auch gleich einige aktionreiche Szenen in denen Alina ziemlich in Gefahr gerät. Mit der Zeit wird es ruhiger und wir lernen das neue Leben von Alina mit ihr gemeinsam kennen. Die Gefühle von Alina kann man wirklich gut mitfühlen und sich in sie hineinversetzen. Ihre ganze Verwirrung und Verzweiflung sind sehr greifbar, aber auch ihr Mut ist stark.

Die Idee der Geschichte und der Weltenaufbau sind wirklich gut und toll durchdacht. Ich bin sehr gespannt, wie mir teil zwei gefallen wird.
Bisher kann ich es nur empfehlen, an alle, die gute Fantasy-Geschichten zu schätzen wissen.

Lesespaß:4 out of 5 stars (4,0 / 5)
Inhalt:4 out of 5 stars (4,0 / 5)
Schreibstil:5 out of 5 stars (5,0 / 5)
Cover:5 out of 5 stars (5,0 / 5)
Durchschnitt:4.5 out of 5 stars (4,5 / 5)